Die Resonanzbildmethode
Visuelles lernen in der Gruppe

Die visuelle Darstellung

Wird auf den Geist eines sensiblen Menschen

Überzeugender wirken als alles,

was er in tausend Büchern findet.

William Hogarth, 1697-1764

 

 

Auf dem Gebiet der menschlichen Kommunikation gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Weisen, etwas darzustellen oder mitzuteilen: zum einen sprachlich (digitale Kommunikation), zum anderen nicht sprachlich (analoge Kommunikation). Das Kommunizieren und Erkennen über Bilder gehört wie die Körpersprache  in den Bereich der analogen Kommunikation.

 

Rein sprachlich lässt sich Resonanz definieren als zurücktönen, antworten durch mittönen. Da es um Schwingung geht, kann man auch sagen: miteinander in gleicher oder ähnlicher Wellenlänge schwingen. Alles im weitesten Sinne Lebendige ist Schwingung, Welle. Entweder wir stossen uns am Sosein unseres Gegenübers oder wir schwingen mit. Das Phänomen der Resonanz ist ein soziales Phänomen und anzusiedeln in der Nähe von Empathie und (unbewusste) Identifikation. Resonanz schafft und unterhält Schwingungsfelder zwischen denjenigen die Resonanzen auslösen, und denen die durch ein Bild oder eine Äusserung des anderen – meist überraschenderweise - berührt werden. Die Resonanzbildmethode nutzt die Tatsache, dass durch den Überraschungseffekt Unvorhergesehenes zum Schwingen gebracht und im gemalten Bild erkennbar wird.

 

Das Seminar ist so aufgebaut, dass die TeilnehmerInnen es zur eigenen Selbsterfahrung,  Individuation und Selbstheilung nutzen können (Erfahrung mit eigenem Tun). Durch ergänzende Vermittlung der Theorie wird auch eine Methode vermittelt, wie mit KlientInnen gearbeitet werden kann.

 

Kursdaten 2018

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