Systemische Arbeit mit Träumen

„Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt.“

William Shakespeare

Systemisches Arbeiten mit Träumen bedeutet, das Träumen im Dialog als Wirklichkeits-inszenierung zu befragen, in vielfältige Zusammenhänge zu stellen und schöpferisch sinnvolle Entwicklungen anzustossen. Für den dialogischen Umgang zwischen TräumerIn und Traum können die vier Ebenen, die Friedemann Schulz von Thun für die Kommunikation unterschieden hat, angewandt werden:

  1. Die Sachebene – das Traumgeschehen
  2. Die Beziehungsebene – zwischen TräumerIn und DialogpartnerIn, aber auch zwischen Träumer und Traum
  3. Die Selbstkundgabe – das, was ein Traumgeschehen und Traumerleben über den Träumer verrät
  4. Die Appellebene – zum Beispiel der Impuls, in den Dialog mit einem Traum einzutreten, um dialogisch Bedeutung entstehen zu lassen und Sichtweisen zu entwickeln.

Mit dieser Arbeitsweise kann Neues entstehen, ungewohnte oder ungelebte Seiten im Leben des Träumers können sichtbar werden und im Dialog kann eine Beziehung zu diesen neuen Seiten entstehen. So dass es zu neuen Impulsen im Leben der Träumerin führen kann.

 

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